Sachbeschädigung an Autodach
Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,
am Freitag, 25.09.2026, haben drei Kinder im geschätzten Alter von 7 Jahren plus (zwei Jungs und ein blondes Mädchen) gegen 17.30 Uhr auf Höhe des Spielplatzes im Baugebiet „Römerstraße“ einen oder mehrere Stein(e) auf ein den Holzweg in Richtung Waldschänke fahrendes Auto geworfen und das Fahrzeug erheblich beschädigt. Anzeige wurde erstattet. Die Polizei ermittelt.
Ich wende mich deshalb an prominenter Stelle öffentlich an Sie, weil es sich bei dem Vorgang um keinen Streich, sondern um einen schweren Eingriff in den Straßenverkehr handelt. Hätte das geworfene Material nicht das Fahrzeugdach, sondern die Windschutzscheibe getroffen, nicht auszudenken, was hätte passieren können. Mit dem Steinwurf setzt sich fort, was wir seit längerem beobachten: Mutwillige Sachbeschädigung an den öffentlichen Spielgeräten, Zerstörung der Spielsachen in der Spieltruhe, Missachtung der Nutzungszeiten und eine allgemeine Unlust zum Aufräumen der Spielzeugs nach deren Benutzung. Und nun mindestens ein Steinwurf auf ein fahrendes Auto! Sie werden verstehen (müssen), dass damit eine rote Linie überschritten wurde! Helfen Sie über Ihre Aufsicht und ein aufmerksames Beobachten Ihrer Kinder mit, dass sich so ein Vorgang nicht wiederholt! Schreiten Sie ein, wenn Spielzeug unsachgemäß verwendet oder zerstört wird. Helfen Sie Ihren Kindern beim Aufräumen der Spielsachen. Lassen Sie uns den beliebten Spielplatz gemeinsam erhalten und bewahren!
Ein Wort zu den Steinewerfern:
Noch ist Zeit sich auf der Verwaltungsstelle zu melden. Wir können gemeinsam auch den größten, unbedachten Unfug beheben. Aber dann muss man dazu stehen! Reden Sie mit Ihren Kindern darüber! Werden die Verantwortlichen offiziell ermittelt, dann weiß zumindest ich nicht, wie ein solches Verfahren ausgeht!
Und fassen Sie diesen Aufruf bitte nicht als generellen Vorwurf an alle Eltern und Erziehungsberechtigten auf, sondern interpretieren Sie ihn so, wie er gemeint ist: Ein Hinweis auf ein brandgefährliches Verhalten und die fast schon verzweifelte Bitte, die Situation rund um den nagelneuen Spielplatz im Baugebiet „Römerstraße“ nicht eskalieren zu lassen.
Andreas Gastgeb, Ortsvorsteher