Langjährige Leiterin der IAV-Stelle engagierte sich mit großer Empathie für hilfe- und pflegebedürftige Menschen
Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer nimmt die Stadt Neckarsulm Abschied von Petra Nagel. Die langjährige Leiterin der IAV-Stelle Neckarsulm-Erlenbach-Untereisesheim ist nach langer schwerer Krankheit kurz vor ihrem 60. Geburtstag gestorben.
Petra Nagel wurde im westfälischen Gronau geboren und studierte an der Fachhochschule Münster. 1990 kam die Diplom-Sozialarbeiterin ins Unterland, wo sie zunächst bis 1996 in der Bezirkssozialarbeit beim Landkreis Heilbronn beschäftigt war. Die Arbeit mit jungen Menschen setzte sie dann in der evangelischen Jugendhilfeeinrichtung Friedenshort in Öhringen fort. Seit 1999 widmete sich Petra Nagel der Arbeit im Informations-, Anlauf- und Vermittlungsdienst (IAV), zunächst bei der IAV-Stelle Obersulm-Löwenstein-Wüstenrot. Am 2. Oktober 2006 übernahm sie die Leitung der IAV-Stelle Neckarsulm-Erlenbach-Untereisesheim. Mit großem Engagement und hoher Kompetenz widmete sie sich der Aufgabe, Menschen jeden Alters in schwierigen Lebensphasen zu beraten und zu unterstützen. So wurde Petra Nagel zu einer verlässlichen und geschätzten Ansprechpartnerin für ältere, hilfe- und pflegebedürftige Menschen nicht nur in Neckarsulm, sondern auch in den Nachbarkommunen Erlenbach und Untereisesheim. Über die Einzelfallhilfe hinaus bot Petra Nagel fachbezogene Informationsveranstaltungen an und arbeitete eng mit der Fachstelle Leben im Alter im Rathaus zusammen, wo sie im Herbst 2021 ihr neues Büro bezog.
„Petra Nagel widmete sich mit unermüdlichem Einsatz und tiefem menschlichen Verständnis ihrer Arbeit“, würdigt Oberbürgermeister Steffen Hertwig die Verdienste der langjährigen städtischen Mitarbeiterin. „Ihr Wirken war geprägt von einer außergewöhnlichen Empathie. Durch ihr Engagement hat sie maßgeblich dazu beigetragen, die Lebensqualität und die Teilhabe älterer und pflegebedürftiger Menschen in unserer Stadt und darüber hinaus zu verbessern. Wir verlieren mit ihr eine hochgeschätzte Kollegin, deren Fachwissen, Pflichtbewusstsein und herzliche Art uns sehr fehlen werden.“ (snp)
