Bauarbeiten für Projekt „Sonnenhalde Amorbach“ haben offiziell begonnen

Foto: snp
Mit dem ersten Spatenstich haben die Bauarbeiten für das Projekt „Sonnenhalde Amorbach“ offiziell begonnen: (v. li.) Oberbauleiter Alex Heier, Fabian Caca, Geschäftsführer FC Construction, Alexander Pilgrim, Geschäftsführer Steinbau Wohnen, OB Steffen Hertwig, Micha Kalmbach, Geschäftsführer Steinbau Wohnen, Manuel Heer, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Baurecht, und Frank Heinrich Ciesla, Architekt ARCPRO GmbH. (Foto: snp)       

Geduld, Ausdauer und Beharrlichkeit haben sich ausgezahlt: Vor sieben Jahren wurden die ersten Ideen für das Baugrundstück an der Sonnenhalde im Neckarsulmer Stadtteil Amorbach entwickelt. Dann machten die Corona-Krise, veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen und explodierende Material- und Baukosten den Planern einen Strich durch die Rechnung. Jetzt wird das Projekt „Sonnenhalde Amorbach“ in einem neuen, größeren Maßstab realisiert. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat der Neubau von 95 modernen Mietwohnungen und 139 Tiefgaragenstellplätzen am Standort Sonnenhalde offiziell begonnen. Das Besondere an diesem Bauvorhaben: Alle Wohnungen werden als sozial geförderter Wohnraum errichtet.

Die Stadt Neckarsulm unterstützt das Bauprojekt im Rahmen des Neun-Punkte-Plans für bezahlbaren Wohnraum und hat hierfür eigene Teilflächen an den Investor veräußert. Die neuen Mietwohnungen entstehen auf einem 6000 Quadratmeter großen Baugrundstück an der Sonnenhalde und bleiben im Eigentum des Investors. Ursprünglich waren an diesem Standort Reihenhäuser geplant.

„Manchmal entstehen die besten Projekte dadurch, dass man bereit ist, größer zu denken“, sagte der Geschäftsführer der Steinbau Wohnen GmbH, Alexander Pilgrim, beim offiziellen Baustart auf dem Baugelände. Das Bauunternehmen aus Ostfildern errichtet das neue Wohngebäude im Auftrag der KüSt Wohnen GmbH aus Bietigheim-Bissingen. Die FC Construction aus Weilheim fungiert als Generalübernehmer. Unterstützt wird das Projekt neben der Stadt Neckarsulm von der Kreissparkasse Ludwigsburg, der Förderbank L-Bank sowie der ProOmea GmbH, die das Förderkonzept sichert und umsetzt.

Wirtschaftliches Handeln im Einklang mit gesellschaftlicher Verantwortung 

„Dieses Projekt zeigt, dass wirtschaftliches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung keine Gegensätze sein müssen“, bekräftige Alexander Pilgrim. „Wir schaffen ein Zuhause für Familien, Alleinstehende, Seniorinnen und Senioren. Das ist ein starkes Zeichen in einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen gehört.“ Der Geschäftsführer dankte der Stadt Neckarsulm für die konstruktive, offene Zusammenarbeit über Jahre hinweg und fügte hinzu: „Wir freuen uns auf eine angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit in der nun folgenden Bauphase.“      

Quadratmeterpreis unter zehn Euro  

Auch Oberbürgermeister Steffen Hertwig wertete das Bauprojekt als starkes Signal „für alle Menschen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind“.  Das Projekt begeistere sowohl in sozialer als auch ökologischer Hinsicht. Das Gebäude wird nach dem Standard „KfW-40 QNG – Klimafreundlicher Neubau“ errichtet. Der geförderte Mietpreis liegt bei voraussichtlich 9,30 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. „Ein Quadratmeterpreis unter zehn Euro ist heute die absolute Ausnahme“, erklärte Steffen Hertwig. Dieses wegweisende Projekt könne auch realisiert werden, weil die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern funktioniere: „Wir sind verliebt ins Gelingen.“

An der Sonnenhalde entstehen Wohnungen mit ein bis vier Zimmern. Sie bieten durchdachte, zeitgemäße Grundrisse und decken vielfältige Wohnbedürfnisse ab – vom Singlehaushalt bis zur Familie. Die Fertigstellung ist bis Herbst 2028 geplant.

Mietinteressenten können sich ab sofort bei der Steinbau Wohnen melden

Die Vergabe der geförderten Wohnungen richtet sich nach den gesetzlichen Einkommensgrenzen der Wohnraumförderung in Baden-Württemberg. Diese sind nach der Größe des jeweiligen Haushalts gestaffelt. So kann ein Haushalt mit ein bis zwei Personen eine Förderung beantragen, wenn das Bruttojahreseinkommen die Grenze von 60.350 Euro nicht überschreitet. Wer eine öffentlich geförderte Wohnung anmieten möchte, kann sich mit einem Wohnberechtigungsschein qualifizieren, der bei der Stadt Neckarsulm kostenfrei beantragt werden kann.

Wer sich für eine sozial geförderte Mietwohnung im Neubau „Sonnenhalde Amorbach“ interessiert, kann sich bereits jetzt auf eine entsprechende Liste setzen lassen. Interessierte wenden sich bitte an die Steinbau Wohnen GmbH, E-Mail: neckarsulm@steinbau-wohnen.de. (snp)