Kleinbrandbekämpfung

Wilde Abfallentsorgungen unmittelbar nach der Markungsputzete am letzten Sonntag. Diesen Sonntag, 08.03.2026, wurde die Feuerwehr gegen 08.30 Uhr zu zwei brennenden Chargen echo-Wochenzeitungen im Bereich der südlichen Gemarkung gerufen. „Kleinbrandbekämpfung!“ lautet der lapidare Feuerwehrbericht. Das ist feuerwehrtechnisch auch vollkommen korrekt. Auf Nachfrage und Nachhaken beim echo-Vertrieb ergibt sich ein etwas differenzierteres Bild. Tatsächlich wurden von einem oder mehreren Unbekannten auf dem Verbindungsfeldweg zwischen Verlängerung Lindenstraße und Verlängerung Mühlstraße auf der südlichen Gemarkungsanhöhe mit Blick auf die Autobahn zwei Kleinbrände gelegt. Auf Höhe des ehemaligen Sendergeländes wurden etwa vier Packen der echo-Wochenzeitungen verbrannt; auf Höhe der Ruhebank in Verlängerung der Mühlstraße brannten etwa 6 - 7 Packen zu je 16 Zeitungen. Anhand der sichergestellten Lieferscheine konnte der echo-Vertrieb feststellen, dass die Zeitungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus dem Gebiet Saarstraße / Weinstraße (gegenüber der Verbundschule) und damit aus dem Bereich der Kernstadt stammen. Die verbrannten Zeitungen haben also mit den am vergangenen Wochenende im ganzen Ort teilweise nicht zugestellten Zeitungen nichts zu tun. In dem Zusammenhang stellen sich ein paar wichtige Fragen: Wer karrt die Zeitungen von Neckarsulm nach Obereisesheim, um sie auf dem freien Feld zu verbrennen? Mit was für einem Fahrzeug wurden die Zeitungspacken transportiert? Gibt es Zeugen, die im Bereich Feldwegverlängerung Lindenstraße, Feldwegverlängerung Mühlstraße oder im Bereich des Schlangenweges am Sonntagmorgen ab 07.30 Uhr Beobachtungen gemacht haben, die jetzt in einem ganz anderen Licht erscheinen? Hat sich jemand vielleicht sogar Kennzeichen aufgeschrieben? Hat jemand im Zusammenhang mit der echo-Zustellung ganz generell Beobachtungen gemacht, die sich in einen Zusammenhang mit den Bränden bringen lassen?
Falls es Zeugen geben sollte, dann melden Sie sich doch bitte auf der Verwaltungsstelle in Obereisesheim! Ansprechpartnerin ist Beate Spohn; Tel.: 0 71 32 35 1602; E-Mail beate.spohn@neckarsulm.de. Alle Hinweise werden wie immer vertraulich behandelt.
Übrigens: Eine Selbstanzeige ist immer möglich. Auch sie wird nicht ohne Konsequenzen bleiben, aber strafrechtlich lässt sich da doch einiges geraderücken.
 
Belohnung in Höhe von 200 €
Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen, setzt die Ortsverwaltung eine Belohnung in Höhe von 200 € aus.
 
Andreas Gastgeb