Fuhrpark wird schrittweise auf alternative Antriebe umgestellt

Foto: Bauhof
Beim städtischen Bauhof wurden zwei neue vollelektrische Kleintransporter vom Typ Toyota Proace mit Müllkipper-Aufbau in Dienst gestellt. (Foto: Bauhof)  

Diese Technik begeistert nicht nur, sie schont auch die Umwelt: Der Bauhof der Stadt Neckarsulm hat seinen Fuhrpark um zwei vollelektrische Reinigungs- und Kommunalfahrzeuge des Typs Toyota Proace erweitert. „Mit dieser Anschaffung geht die Stadt einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger und zukunftsorientierter Mobilität im kommunalen Bereich“, sagte Baubürgermeisterin Dr. Suzanne Mösel bei der offiziellen Fahrzeugübergabe auf dem Gelände der Bauhofzentrale am Hungerberg. An diesem Termin nahmen auch der Leiter des städtischen Bauhofs, Michel Hettich, und Vertreter von Toyota Deutschland teil.

Markus Rösch: „So macht das Arbeiten Spaß“

Die Fahrzeuge sind vollelektrisch und damit komplett emissionsfrei im Stadtgebiet unterwegs. Sie verfügen über eine Leistung von bis zu 100 Kilowatt und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde. Bei voller Batterieladung beträgt die Reichweite bis zu 221 Kilometer. Diese serienreife Technik begeistert die Bauhoffahrer. „Die neuen E-Fahrzeuge erleichtern die Arbeit nicht nur, sie machen den Arbeitseinsatz auch wesentlich angenehmer“, berichtete Markus Rösch, Fuhrparkmanager beim städtischen Bauhof. „Die Fahrerkabine ist bequem und geräumig, es gibt kaum Fahrgeräusche, und die Fahrzeuge verfügen über eine umfangreiche Serienausstattung. So macht das Arbeiten Spaß.“   

Das Team des Bauhofs setzt die neuen Kleintransporter mit Müllkipper-Aufbau vor allem in der täglichen Straßenreinigung ein. Der Kipper-Aufbau stammt von dem holländischen Hersteller Veth und bietet ein erhöhtes Volumen von rund 2,5 Kubikmetern bei einer Nutzlast von 1000 Kilogramm. So lassen sich nicht nur Straßen-, sondern auch Grünabfälle bequem abtransportieren. Der Elektroantrieb ist vor allem für den Kurzstreckenbetrieb mit häufigen Zwischenhalten ideal. „Probleme mit der Batterie oder dem Anlasser gibt es nicht mehr“, bestätigte Markus Rösch.

Der Bauhof ist so zufrieden mit den neuen Kleintransportern, dass der städtische Regiebetrieb bereits die nächste Anschaffung plant. Zwei weitere Elektrofahrzeuge des gleichen Typs mit Pritschenkippern sollen speziell für den Grünbereich beschafft werden.       

Mit der schrittweisen Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe verfolgt die Stadt Neckarsulm konsequent das Ziel, den CO₂-Ausstoß zu verringern und einen Beitrag zur kommunalen Mobilitätswende zu leisten. „Schritt für Schritt wird der Fuhrpark damit nachhaltiger und zukunftsfähiger ausgerichtet“, so Markus Rösch.