SC Dahenfeld will zusätzliche, wetterunabhängige Trainingsmöglichkeit schaffen
Der SC Dahenfeld plant den Bau einer Mehrzweck-Freilufthalle auf dem Sportgelände des Vereins in Neckarsulm-Dahenfeld. Die Stadt Neckarsulm unterstützt dieses Vorhaben im Rahmen der Sportförderung mit einem Zuschuss in Höhe von 90.000 Euro. Diesen Förderbetrag bewilligte der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats Neckarsulm in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Einen möglichen Zuschuss in gleicher Höhe kann der SC Dahenfeld vom Württembergischen Landessportbund erhalten. Der städtische Zuschuss wird komplementär gewährt.
Laut einer Bedarfsanalyse des Vereins zur Hallen- und Platzbelegung sind die bestehenden Kapazitäten in Dahenfeld vollständig ausgelastet. Um den Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten und neue Angebote zu schaffen, benötigt der SC Dahenfeld nach eigenen Angaben dringend eine zusätzliche, wetterunabhängige Trainingsmöglichkeit. „Hierfür bietet die McArena GmbH aus Backnang die wirtschaftlichste und sportlich sinnvollste Lösung“, erklärte der Erste Vorsitzende des SC Dahenfeld, Maximilian Christ.
Oberbürgermeister Steffen Hertwig begrüßt die Pläne des Sportvereins: „Der Sportverein Dahenfeld leistet seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag für das gesellschaftliche Leben in Neckarsulm. Das Engagement für die Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur, besonders mit dem geplanten Bau einer modernen McArena, ist ein wichtiger Schritt, um Bewegung, Gemeinschaft und Vereinsleben nachhaltig zu stärken. Solche Projekte zeigen, wie durch Eigeninitiative und Zusammenarbeit attraktive Angebote für alle Generationen geschaffen werden können. Dieses Vorhaben verdient große Anerkennung und Unterstützung.“
Die McArena Freiluft-Sporthalle wird in Systembauweise errichtet und besteht aus einem überdachten, 30 mal 15 Meter großen Spielfeld mit Kunstrasenbelag. Das Spielfeld wird ringsherum von einem engmaschig-verspannten Netz umgeben und verfügt über geräuschgedämmte Banden. Beleuchtet wird das Spielfeld mit ballwurfsicheren LED-Lampen. Den erforderlichen Strom liefert eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Die Baukosten liegen im oberen sechsstelligen Bereich.
Die Bauarbeiten sollen im August 2026 beginnen und noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. „Weitere interessierte Sponsoren sind herzlich willkommen, zum Beispiel auch als Namensgeber“, so Maximilian Christ. (snp)
