OB Steffen Hertwig überreicht 191 Goldmedaillen in zwölf Disziplinen
Die Sportstadt Neckarsulm blickt auf ein erfolgreiches Sportjahr 2024 mit vielen Erfolgen bei nationalen, europäischen und internationalen Mannschafts-, Team- und Staffelwettbewerben zurück. Die herausragenden Leistungen der Neckarsulmer Sportlerinnen und Sportler wurden bei der 49. Sportlerehrung in der Ballei gewürdigt. Oberbürgermeister Steffen Hertwig überreichte insgesamt 191 Goldmedaillen für Erfolge, die in den unterschiedlichsten Sparten erzielt wurden. „Eine Zahl, die die Stärke und Vielfalt unseres Sports widerspiegelt“, urteilte Steffen Hertwig.
Im Rahmen der Sportlerehrung wurden traditionell auch die Mannschaft und der Sportler des Jahres proklamiert. Geehrt wurden in diesem Jahr die Mixed Staffel über vier-mal-400 Meter der Sport-Union Neckarsulm (SUN), Abteilung Leichtathletik beziehungsweise der SUN-Triathlet Jan Diener.
Goldmedaillen überreichte Steffen Hertwig an Sportlerinnen und Sportler in den Disziplinen Boxen, Handball, Kanu, Karate, Leichtathletik, Ringen, Schneeschuhlaufen, Schwimmen, Tischtennis, Triathlon, Volleyball sowie erstmals im Cheerleading und Blasrohrschießen. Die meisten Athletinnen und Athleten traten für die Sport-Union Neckarsulm an. Sportliche Erfolge erzielten auch der VfL Obereisesheim (Ringen), der Sportclub Amorbach e.V. (Karate), die Bunte Sportgemeinschaft (BSG) Neckarsulm e.V. (Schwimmen und Schneeschuhlaufen) und die Schützengilde Neckarsulm. Fast die Hälfte der Ehrungen ging an Kinder, Jugendliche und Junioren. „Dies unterstreicht den hohen Stellenwert des Sports in unserer Gesellschaft und die hervorragende Jugendarbeit in unseren Vereinen“, bekräftigte OB Hertwig. „Der Sport hat eine immense Bedeutung für unsere Gesellschaft und für die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen. Er fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch wichtige soziale Werte wie Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen.“
Steffen Hertwig: „Ich bin stolz auf unsere talentierten und engagierten Sportlerinnen und Sportler“
„Als Oberbürgermeister bin ich sehr stolz auf die talentierten und engagierten Sportlerinnen und Sportler in unserer Stadt“, bekannte Steffen Hertwig. Er dankte allen Athletinnen und Athleten sowie den Trainern, Unterstützern und Sponsoren für den unermüdlichen Einsatz und den Beitrag zu einer „lebendigen Sportkultur in Neckarsulm“. Die Erfolge zeigten, „dass wir weiterhin eine der erfolgreichsten Sportstädte in der Region sind“.
Die Grüße des Sportkreises Heilbronn überbrachte der stellvertretende Vorsitzende Markus Herzberg. Er erinnerte an den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule, der ab 2026 stufenweise eingeführt wird. Der daraus resultierende erhöhte Bedarf in punkto Betreuung, Beschäftigung und Bildung stelle die Sportverbände vor eine große Herausforderung. Von den Verbänden werde hier ein bedeutender Beitrag erwartet. „Wir werden uns dieser gesellschaftlichen Aufgabe natürlich stellen“, versicherte Markus Herzberg.
Der frühere Vorsitzende des Sportkreises Heilbronn, Klaus Ranger, richtete seine Grüße als Vorstandsvertreter des Württembergischen Landessportbundes an die Teilnehmenden der Sportlerehrung. Er danke allen, „die sich im Sport und allen anderen Bereichen im Ehrenamt einsetzen und verdient machen“. Der Sport als „größte ehrenamtliche Bürgerbewegung bewegt viel in unserer Stadt“, so Klaus Ranger.
Mixed Staffel über vier-mal-400 Meter der SUN ist Mannschaft des Jahres
Die Erfolge der Mannschaft des Jahres würdigte der Leiter der SUN-Abteilung Leichtathletik, Urs Riemann. Die Mixed Staffel über vier-mal-400 Meter errang bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2024 in Sindelfingen den siebten Platz. Diese „ganz tolle Teamleistung“ zeuge von „Ehrgeiz, Spaß am Wettkampf und Leistungsbereitschaft“, betonte Urs Riemann. „Ihr habt euch gegenseitig motiviert und alle zusammen einen tollen Spirit und Teamgeist an den Tag gelegt“.
Triathlet Jan Diener zum Sportler des Jahres gekürt
Die Ehrung für den Sportler des Jahres nahm der Leiter der Abteilung Triathlon, Lothar Edelmann, stellvertretend für Jan Diener in Empfang. Der erfolgreiche Triathlet befand sich zum Zeitpunkt der Sportlerehrung auf dem Weg zur World Triathlon Championship Series 2025 in Abu Dhabi. 2024 war für Jan Diener ein Erfolgsjahr mit sehr guten Ergebnissen bei Wettkämpfen in Torremolinos, Spanien (14. Platz Weltmeisterschaft – Olympische Distanz und 2. Platz Weltmeisterschaft – Team-Mixed Relay) sowie in Balikesir, Türkei (3. Platz Europameisterschaft – Supersprint und 2. Platz Europameisterschaft – Team-Mixed Relay).
„Jan Diener hat bewiesen, dass man mit Fleiß und Ehrgeiz viel erreichen kann“, erklärte Lothar Edelmann. „Eine solche Leistung ist das Ergebnis von harter Arbeit, Talent und Fokus und verdient höchste Anerkennung.“ Jan Diener bedankte sich per Videobotschaft, die er zuhause in Freiburg aufgezeichnet hatte, für die Auszeichnung zum Sportler des Jahres und danke der SUN für die Unterstützung in den zurückliegenden Jahren.
Umrahmt wurde die Sportlerehrung im Kultursaal der Ballei von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Für schwungvolle musikalische Unterhaltung sorgte die Lento Lounge Jazzband. Die „Salty Jumpers“ des FSV Bad Friedrichshall begeisterten beim Rope Skipping mit rasant-akrobatischen Choreografien mit dem Sprungseil.
Die schnellste, nicht-motorisierte Sportart der Welt, das „Speed Skydiving“, stellte Thorsten Morhaus, Geschäftsführer des Abwasser-Zweckverbandes Unteres Sulmtal, vor. Bei dieser sehr schnellen Art des Fallschirmspringens springen die Wettkampfteilnehmer aus rund 4000 Metern Höhe aus dem Flugzeug ab, um im freien Fall die höchste durchschnittliche Geschwindigkeit zu erreichen. In dieser außergewöhnlichen Disziplin kann Thorsten Morhaus, der auch Mitglied des Nationalkaders des Deutschen Fallschirmsport Verbandes ist, bereits etliche internationale Erfolge vorweisen.
Special Olympics Landesspiele 2025 werben für Inklusion und Gemeinschaft
Ein sportlicher Höhepunkt des Jahres 2025 sind die Special Olympics Landesspiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung vom 9. bis 12. Juli in Heilbronn und Neckarsulm. Die Präsidentin von Special Olympics Baden-Württemberg (SOBW), Beate Slavetinsky, Geschäftsführer Heiko Wipfler sowie Zsuzsanna Dede und David Sanzenbacher als Gesichter der Spiele stellten die Großsportveranstaltung im Rahmen der Sportlerehrung vor. Damit setzen die Städte Neckarsulm und Heilbronn ihre bewährte Zusammenarbeit aus dem Host Town Programm 2023 fort und werben erneut für Inklusion, sportliche Teilhabe und Gemeinschaft.
„Die Landesspiele sind ein Highlight der Begegnung. Ziel ist es, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenzubringen“, erläuterte Beate Slavetinsky. Sie versprach vier Tage lang „sportliche Wettkämpfe, Highlights und Orte der Begegnung und Lebensfreude“. Ein buntes Rahmenprogramm und Mitmachangebote schaffen viel Raum für Begegnung. In Neckarsulm werden die Sportarten Schwimmen, Handball, Tischtennis und Bowling ausgetragen. „Wir werden ein leidenschaftlicher Gastgeber und Unterstützer sein“, versprach Steffen Hertwig. (snp)