Neu eingesetzte Wasserpflanzen sollen Algenwachstum eindämmen

Foto: Tiefbauamt
Die Stadt hat mehr als 300 Wasserpflanzen in den Ententeich eingesetzt, um das Algenwachstum einzudämmen. (Foto: Tiefbauamt) 

Die Stadt Neckarsulm unterstützt weiter die natürliche Entwicklung des Ententeichs im Sulmtalpark. Damit sich allmählich ein stabiles ökologisches Gleichgewicht ausbildet, wurden zuletzt wieder Algen entfernt, die bislang noch an der Oberfläche auftreten. Um das Algenwachstum einzudämmen, wurden zudem weitere Wasserpflanzen eingesetzt. Je dichter die Vegetation ist, umso mehr entziehen die Wasserpflanzen den Algen Licht und Nährstoffe. Darüber hinaus wird jetzt die Ufereinfassung im Bereich des Teilauslaufs repariert. Wegen dieser Arbeiten wird der Teichzulauf ab Freitag, 10. April, für einige Tage unterbrochen.

Unbekannte Vandalen hatten die Abflussregelung am Auslauf mutwillig beschädigt, wodurch der Wasserspiegel absank. Auch eine Pflanzaktion im vergangenen Sommer wurde durch Vandalismus zum Teil zunichte gemacht. Damals mussten bereits 40 Pflanzen ersetzt werden. In einer weiteren Pflanzaktion wurden in der vergangenen Woche mehr als 300 Wasserpflanzen, darunter zusätzlich zehn Teichrosen ergänzt. Die Stadt hofft, dass die neu eingesetzten Teichrosen und Wasserpflanzen dieses Mal ungestört anwachsen können.

Bitte die Enten nicht füttern und keine Fische einsetzen   

Auch die Bevölkerung kann mithelfen, dass sich der Ententeich von einem künstlich angelegten Stillgewässer zu einem naturnahen stabilen Ökosystem entwickelt – indem man die dringende Bitte der Stadt beherzigt: Bitte die Enten im Teich nicht füttern! Die Nährstoffe im Brot tragen zur Veralgung und Verkrautung bei und schaden dem Teich. Wasservögel wie Enten und Schwäne ernähren sich natürlicherweise von Wasser- und Uferpflanzen, Würmern, Schnecken und anderen Kleintieren. Das Verfüttern von Brot- und Backwarenresten hingegen ist nicht artgerecht und schadet der Gesundheit der Tiere. Auch die Infotafel am Teich weist ausdrücklich auf das Futterverbot hin.

Auch Zierfische oder andere aquatische Haustiere passen nicht zu diesem naturnahen Gesamtsystem. Daher ist es ebenfalls verboten, Fische im Ententeich auszusetzen. (snp)