Stadt Neckarsulm schafft Bauplätze für 20 Einfamilien- und drei Mehrfamilienhäuser

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Der Gemeinderat der Stadt Neckarsulm hat die Erschließung des Neubaugebiets „Kastenäcker“ im Stadtteil Dahenfeld beschlossen. Mit dem Baubeschluss bewilligte das Gremium Baukosten in Höhe von insgesamt rund 2,25 Millionen Euro einschließlich Nebenkosten. Das neue Baugebiet wird auf Grundlage des städtebaulichen Entwurfs erschlossen, dem der Gemeinderat in der Sitzung Ende April zugestimmt hatte.

Am nordöstlichen Ortsrand von Dahenfeld, südlich der Bismarckstraße entstehen Bauplätze für 20 Einfamilienhäuser und drei Mehrfamilienhäuser mit voraussichtlich insgesamt 18 Wohneinheiten. Die Erschließungsarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen. Über den Quadratmeter-Verkaufspreis der Wohnbauplätze wird der Gemeinderat noch separat entscheiden.   

Die Hauptzufahrt wird über die Verlängerung des Hausäckerwegs hergestellt. Eine zweite Erschließung führt über den Wirtschaftsweg, der am Nordrand des Baugebiets bis zur Bismarckstraße verläuft. Dieser bestehende Feldweg wird einspurig ausgebaut und für den Verkehr freigegeben; eine Ausweichbucht ermöglicht den Begegnungsverkehr.

Die Grundstücke im Baugebiet werden durch zwei jeweils sechs Meter breite Anliegerstraßen als Sackgassen erschlossen. Diese verlaufen parallel zur Hohen Straße und münden jeweils in eine Wendeplatte. Die Mehrfamilienhäuser sind am südlichen Rand des Gebiets geplant und werden über die Hohe Straße erschlossen. Die Grundstücke für die Einfamilienhäuser sind zwischen 310 und 540 Quadratmeter groß.

Entwässerung im Trennsystem

Das Gebiet wird im Trennsystem entwässert. Das Regenwasser wird getrennt vom Schmutzwasser in Kanälen gesammelt und dem Geländegefälle folgend nach Norden an den Rand des Baugebiets geleitet. Dort wird das Niederschlagswasser in flachen Gräben und Mulden an der Oberfläche geführt. Dieses Mulden-System mit Versickerung mündet an der nördlichen Ecke in eine zentrale Regenwasser-Behandlungsanlage.   

Durch dieses System kann der Oberflächenabfluss stark gedrosselt werden. Das verbleibende Regenwasser wird kontrolliert in den Brunnenwiesenbach geleitet. Das von den Dächern abfließende Wasser wird in Zisternen aufgefangen, welche die privaten Bauherren auf ihren Grundstücken selbst anlegen müssen. (snp)  

(Erstellt am 05. November 2025)