Anschluss B27 / Binswanger Straße

Der seit Jahren geplante Anschluss der B 27 an die Binswanger Straße ist ein wichtiger Baustein im Rahmen des intermodalen städtischen Mobilitätskonzeptes. Auch der Mobilitätspakt für den Raum Heilbronn-Neckarsulm geht davon aus, dass der Anschluss gebaut wird.

Der B 27-Anschluss „Binswanger Straße“ soll den Verkehr auf der Bundesstraße bündeln und so die Innenstadttangenten entlasten („Ventilfunktion“). Vor allem die Neckarsulmer Südstadt soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Mit dem Anschluss erhält der Verkehr aus dem Weinsberger Tal eine direkte Auffahrt auf die Autobahn beziehungsweise die Bundesstraße und müsste dann nicht mehr den Umweg über die Binswanger Straße und die Saarstraße fahren. Auch die bestehenden Gewerbegebiete im Südosten der Stadt und das geplante neue Gebiet „Linkes Tal“ könnten so besser angebunden werden. Die Planung wurde an den vierspurigen Ausbau der B 27 angepasst, der im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrs-Wegeplans vorgesehen ist. Zudem wurde ein verbesserter Lärmschutz mit eingeplant. Zur Straße „Am Mühlrain“ und zur Richard-Wagner-Straße sind Lärmschutzwände vorgesehen, die den bisherigen aktiven Lärmschutz deutlich verbessern.

Geplant ist der zusätzliche Anschluss in Form eines neuen Brückenbauwerks, das anstelle der bestehenden B 27-Straßenbrücke errichtet werden soll. Ein System von parallelen Auf- und Abfahrtsrampen in beiden Fahrtrichtungen ermöglicht die direkte Anbindung von Bundesstraße und Autobahn. Der in die Binswanger Straße einmündende Mühlweg wird nach Osten verlegt und an die Einmündung der Robert-Mayer-Straße neu angebunden. Koordiniert geschaltete Lichtsignalanlagen regeln den Verkehr an den Knotenpunkten. Die Baukosten betragen nach aktuellem Planungsstand rund 38 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung der möglichen Förderung entfällt auf die Stadt ein Kostenanteil von etwa 21 Millionen Euro. Darin ist eine freiwillige Kostenbeteiligung von 3,5 Millionen Euro als Interessensbeitrag der Stadt enthalten.

Die Stadt geht davon aus, dass sie den abschließenden Genehmigungsvermerk des Bundes Anfang 2019 erhält. Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens könnte frühestens 2022 mit dem Bau begonnen werden.         

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Geplante Bürgerbeteiligung im Verfahren

Großprojekte der Öffentlichen Hand machen in der heutigen Zeit einen stetig steigenden Bedarf an Transparenz und Bürgerbeteiligung notwendig. Der mündige Bürger möchte aus gutem Grund umfassend und fachlich hochwertig informiert und beteiligt sein.

Die Stadt Neckarsulm ist nun bei den Planungen  zum Anschluss der B 27 an die Binswanger Straße  an einem Verfahrensstand angelangt, an dem eine sinnvolle, weil qualitativ und quantitativ ausreichende Daten- und Informationslage vorhanden ist und die Einbindung und Information der Bürgerschaft und Interessensverbände unabdingbar ist. Mutmaßungen und Behauptungen  können nun Sachdaten und fachtechnische Informationen adäquat gegenübergestellt werden. Der Austausch von Argumenten ersetzt die emotionale Betrachtung.

Gemeinsam mit dem Büro Dialog.Basis aus Tübingen sind verschiedene Schritte im Rahmen der Bürgerbeteiligung geplant.

Folgende Schritte sind hierzu vorgesehen:

  • Beteiligungsscoping als erste Bürgerveranstaltung zur Klärung zu welchen zentralen Fragen und Inhalten die Bürger beteiligt werden sollen
  • Gutachter-Hearing zur Diskussion der Sachstände der Verkehrsgutachten
  • Zentrale Bürgerinformationsveranstaltung inkl. Visualisierung
  • Aufsuchender Dialog durch Präsenzumfragen in Unternehmen, Schulen und beispielsweise der Zielgruppe Senioren gemeinsam mit der Politik

Ansprechpartner

Herr Manuel Heer
Projektleiter B27 / Anschluss Binswanger
Tel.:       +49 7132 35 313
Mobil:    +49 1520 2660984
Fax:       +49 7132 35 11 313
Email:    Manuel.HeerNeckarsulm.de

Direkter Draht ins Rathaus / B27

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