Lageplan der Verbundschule

Hochbauamt

Neubau Franz-Binder-Verbundschule mit 3-fach Sporthalle

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Bauherr: Stadt Neckarsulm, Hochbauamt, Marktstraße 18, 74172 Neckarsulm
Generalübernehmer:  Peter Gross Hochbau GmbH & Co. KG, Hedelfinger Straße 47, 70327 Stuttgart
Architekt:  a+r Architekten GmbH, Rotebühlstraße 89/2, 70178 Stuttgart
reine Baukosten:    46,6 Millionen Euro
Inbetriebnahme:  Schuljahr 2024/2025
Bruttogeschossfläche: Schulgebäude - 10.267 qm, Sporthalle -  3.373 qm

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Das neue Schulgebäude gliedert sich in drei Gebäudeteile: das dreigeschossige Mensagebäude, das viergeschossige Clustergebäude und die zweigeschossige, dreiteilbare Sporthalle, die als Ersatz für die alte Sulmturnhalle neu gebaut wird. Das Mensagebäude dient als Eingangsbau und umfasst neben der Mensa Funktionsbereiche für Kunst und die naturwissenschaftlichen Fachräume sowie die Schulverwaltung. Die Mensa verfügt über eine Bühne und kann räumlich abgetrennt auch außerhalb des Schulbetriebs zum Beispiel für Lesungen oder Kleinkunst genutzt werden.
Das Clustergebäude ist das eigentliche Schulgebäude. Die Bezeichnung „Cluster“ folgt dem pädagogischen Konzept. Der Unterricht findet nicht mehr in herkömmlichen Klassenzimmern, sondern in offenen Lernzonen mit Werkstattcharakter statt.
 
Die Sporthalle verfügt über drei Hallenteile und steht auch Vereinen offen. Zuschauerbereiche sind auf beiden Seiten des Spielfeldes vorgesehen. Die Sporthalle ist über zwei Ebenen direkt mit der Schule verbunden.
 
Die drei Gebäudeteile umschließen einen campusartigen Platz, der sich zur Sulm hin öffnet und als Pausenhof dient. Er kann auch als Außenbereich der Mensa oder Aufenthaltsbereich bei Sport- und Kulturveranstaltungen genutzt werden. Zur insgesamt hohen Aufenthaltsqualität tragen naturnah gestaltete Höfe bei, die die Schule als Außenbereich für Kunst und Werken beziehungsweise Grünes Forum oder Werkhof nutzen kann. Zeitlos, solide und modern zeigt sich die Schule auch von außen. Die Fassade besteht aus einem massiven Gebäudesockel aus Sichtbeton. Die Geschosse darüber sind  mit Holz verkleidet. In die Holzfassade sind hochwertige Fenster mit Holz- und Aluminiumrahmen integriert.
 
Bei der Energieversorgung legt der Neubau spür- und sichtbar Wert auf Nachhaltigkeit. Der Eigenstrombedarf wird durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Clustergebäudes gedeckt. Das anfallende Oberflächenwasser (Niederschlagswasser) von den Flachdächern, Hofflächen und Terrassen wird getrennt vom Schmutzwasser gesammelt und unter Einhaltung der zulässigen Fließ- bzw. Einlaufgeschwindigkeit in die Sulm eingeleitet. Die übrigen Dächer werden begrünt und so zu Retentionsflächen. Die Dachbegrünung verzögert die Einlaufgeschwindigkeit in die Sulm und kann einen Teil des Regenwasser speichern. Mit dem geplanten Entwässerungskonzept wird das anfallende Niederschlagswasser dem Wasserkreislauf wieder direkt zugeführt ohne den unnötigen Umweg über die Kläranlage zu gehen.
 
Zum Schuljahr 2021/2022 setzt die Franz-Binder-Verbundschule ihren Betrieb zunächst interimsweise am Standort der Johannes-Häußler-Schule fort. Währenddessen errichtet die Stadt das neue Schulgebäude in der Pichterichstraße, wo die Franz-Binder-Verbundschule zum Schuljahr 2024/2025 ihren vollen Betrieb im Endausbau aufnehmen soll.

KiTa Montessori

Hochbauamt

Neubau KiTa Montessori

Bauherr: Stadt Neckarsulm, Hochbauamt, Marktstraße 18, 74172 Neckarsulm
Planung:  Stadt Neckarsulm, Hochbauamt, Marktstraße 18, 74172 Neckarsulm
reine Baukosten:    1,9 Millionen Euro
Inbetriebnahme:  Sommer 2023
Bruttogeschossfläche: 520 qm

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Der eingruppige Freie Kindergarten hat derzeit seinen Sitz in der Scheffelstraße in einem angemieteten Wohnhaus. Jedoch endet der Mietvertrag im August 2023, eine Verlängerung ist aufgrund Eigenbedarfsanmeldung nicht möglich.
 
Durch die folglich notwendige Verlagerung der KiTa wird eine Neuausrichtung möglich, die auch dem gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen Rechnung trägt, sodass die Einrichtung künftig zweigruppig geführt werden soll. Beide Gruppen sollen altersgemischte Gruppen für Kinder von 2 bis 6 Jahren sein, eine Krippengruppe ist nicht geplant.
 
Eine zur Unterbringung der KiTa geeignete Bestandsimmobilie konnte im Bereich Südstadt nicht gefunden werden, weshalb für den Freien Kindergarten bis Juli 2023 neu gebaut werden muss.
 
Das Gelände auf dem derzeitigen Bolzplatz Ecke Beethoven-/Friedenstraße bzw. Mozartstraße ist relativ eben, der Bolzplatz hat etwa die Größe der zu errichtenden KiTa. Der vorhandene Baumbestand bleibt komplett erhalten und wird als natürlicher Sonnenschutz genutzt.
Im Vorfeld muss der Bolzplatz zunächst an anderer Stelle neu errichtet werden.
 
Die angrenzende Fläche des Spielplatzes wird der neuen KiTa zugeschlagen. Die hier vorhandenen Außenspielgeräte sind alt und werden weitestgehend durch die bereits in der jetzigen KiTa vorhandenen Spielgeräte ersetzt. In Absprache mit dem freien Träger wird es nur geringe Neubeschaffungen in diesem Bereich geben. In unmittelbarer Nähe besteht ein weiterer öffentlicher Spielplatz. Daher kann der Spielplatz neben dem Bolzplatz für die Öffentlichkeit ersatzlos entfallen.
 
Die KiTa wird mit je zwei Gruppen- und Nebengruppenräumen, einem allgemeinen Schlafraum für alle Kinder, einem Mehrzweckraum und Küchenbereich mit separater Anlieferung sowie den entsprechenden Sanitär-, Sozial-, Büro- und Technikräumen nach den Flächenvorgaben des KJVS und den Sicherheitsstandards der UKBW geplant und errichtet.
 
Die neue zweigruppige KiTa wird in Holz-Modulbauweise mit einer Holzverkleidung geplant. Diese Bauweise wurde bewusst gewählt, da sie nachhaltig ist und dem Montessori-Gedanken der KiTa entgegenkommt. Durch den hohen Grad der Vorfertigung bei der Modulbauweise kann nach intensiver Vorplanung die eigentliche Bauzeit an der Baustelle verkürzt werden.
Weiter ist geplant, die Holzoberflächen im Innenbereich der KiTa in Teilen sichtbar zu belassen und möglichst auf eine zusätzliche Verkleidung zu verzichten. Dies ist neben wirtschaftlichen Aspekten auch von Vorteil für die Akustik und das Raumklima.
 
Seitens des Trägers wird großer Wert auf gemeinsames Frühstück und Mittagessen gelegt. An vier Tagen der Woche wird das Mittagessen von extern in Warmhaltebehältern angeliefert. Einmal wöchentlich wird in der KiTa allerdings selbst gekocht, wobei die Kinder komplett mit einbezogen werden. Daher wird auf eine teure Edelstahl-Gastroküche verzichtet und stattdessen eine „Haushaltsküche“ mit den üblichen Geräten und ausreichend Arbeitsfläche in Erwachsenen- und Kinderhöhe eingebaut.
 
Um die Flexibilität in der KiTa zu gewährleisten, werden die Wände zum Flur der Küche und des Mehrzweckraums als mobile Trennwände ausgebildet, sodass in geöffnetem Zustand eine große Bewegungsfläche ermöglicht wird.
 
Die KiTa soll ausschließlich über eine Fußbodenheizung beheizt werden. Als Wärmeerzeuger ist eine Luft-Wärme-Pumpe vorgesehen. Die Warmwassererzeugung erfolgt dezentral über Durchlauferhitzer. Die Leitungswege und statischen Anforderungen für das Aufstellen einer Photovoltaikanlage zur Deckung des Eigenstrombedarfs werden in der Modulraumanlage mit berücksichtigt.
 
Um den gewünschten Bezug zur Natur und dem Freibereich zu ermöglichen werden die beiden Flächen neben dem Windfang zum Garten überdacht. Der freie Träger will die ganze KiTa, aber speziell diese Außenbereiche möglichst intensiv zum Basteln, Spielen, Essen und für kreative Aktivitäten usw. nutzen.
 
Gemäß dem Montessori-Ansatz „Hilf mir, es selbst zu tun. Zeig mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler zu, denn aus ihnen kann ich lernen.“ soll die KiTa möglichst offen und flexibel gestaltet werden.
 
Das Hochbauamt wird die Planung, Ausschreibung und Bauleitung selbst, ohne externe Unterstützung übernehmen. Bedingt durch die schlüsselfertige Beauftragung der Holz-Modulraumanlage wird lediglich ein Tragwerksplaner für die Bodenplatte als Fachplaner erforderlich sein.

Rathaus

Tiefbauamt

Brunnengasse

geplante Ausführung September 2022 – März 2023
Ansprechpartner: Herr Christian Sax

Rathaus

Tiefbauamt

Renaturierung Ententeich

geplante Ausführung 2023
Ansprechpartnerin: Frau Dr. Ellen Witte

Rathaus

Tiefbauamt

Hochwasserschutz Gewerbegebiet Binsig Obereisesheim

Planung seit 2017
geplante Ausführung 2025
Ansprechpartner: Herr Christian Sax