Brandschutz

Einen wichtigen Stellenwert im Bereich Bauordnung nimmt der vorbeugende Brandschutz ein.
Hierbei geht es um bautechnische Fragestellungen vom privaten Einfamilienhaus bis hin zum großen Gewerbeobjekt (Durchführung von Brandverhütungsschauen).
Brandschutz-Belange sind aber auch bei der Durchführung von Verantaltungen zu berücksichtigen (Rettungswege, Zeltabnahmen etc.)

Ansprechpartner:
Herr Holger Feil
Montag + Dienstag: ganztägig
Mittwoch: vormittags
Bauverwaltungsamt Zi. 2.6, Gebäude B
Tel.: 07132 / 35-391
E-Mail: holger.feil(at)neckarsulm.de

 

Rauchwarnmelderpflicht in Baden-Württemberg

Informationen zur Rauchwarnmeldepflicht

Der Landtag von Baden- Württemberg hat am 16. Juli 2013 eine Rauchwarnmelderpflicht beschlossen.
Ziel ist die zuverlässige Warnung bei Bränden, da vor allem Nachts, während dem Schlaf Brandräuche gefährlich sind, da Sie oft nicht oder zu spät bemerkt werden Rauchwarnmelder geben Ihnen die Möglichkeit, sich selbst und andere in Sicherheit zu bringen bzw. die Feuerwehr zu rufen.

Die Warngeräte müssen ab sofort in allen Neubauten und bis 31. Dezember 2014 in bestehenden Gebäuden installiert werden. Rauchwarnmelder müssen in allen Aufenthaltsräumen, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit angebracht werden (z.B. Schlafzimmer, Kinderzimmer, aber auch in anderen Gebäuden, wie Gasthöfe, Kitas, Heimen oder Kliniken).

Für den Einbau sind die Bauherren und Bauherrinnen verantwortlich. Bei bestehenden Gebäuden sind die Eigentümerinnen und Eigentümer die Verantwortlichen. Der Einbau bedarf keiner Baugenehmigung.

Rauchwarnmelder werden nach der Norm DIN EN 14604 in Verkehr gebracht und tragen ein entsprechendes CE- Zeichen. Bereits vorhandene Geräte dürfen grundsätzlich weiter benutzt werden. Sind bereits geeignete Brandmelde- oder Alarmierungsanlagen vorhanden, kann auf eine zusätzliche Installation von Rauchwarnmeldern verzichtet werden.

Es ist nicht gefordert Rauchwarnmelder zu vernetzten, dies kann jedoch innerhalb einer größeren Gebäude- oder Nutzungseinheit sinnvoll sein.

Auch für Menschen mit Gehöreinschränkung gibt es Rauchwarnmelder, die mit Blitzeinrichtungen und Rüttelkissen verbunden werden. Zur Anbringung solcher technischer Zusatzausstattungen für gehörlose oder hörgeschädigte Mieterinnen oder Mieter ist die Eigentümerin oder der Eigentümer nicht verpflichtet, der Einbau ist jedoch zu dulden.

Bei Brandwarnmeldern sollte das von der Herstellerfirma empfohlene Datum für den Austausch der Geräte beachtet werden, da die Zuverlässigkeit durch Verschmutzung des optischen oder photoelektrischen Systems sowie durch Alterung der Bauteile nach etwa zehn Jahren sinkt.


Weitere Informationen und die komplette Pressemitteilung der Landesregierung finden Sie hier.



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